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Samstag, 6. Dezember 2008

Youth Conference is over

In der letzten Woche wimmelte unser Compound mal wieder von 250 oder 300 jungen Studenten. Alle S4 und S6 Absolventen waren eingeladen. Es gab Informationen, wie es für sie weitergehen würde (z.B. einen Schau-Tag, an dem alle verschieden Bereiche sich präsentierten, um den Jugendlichen Einblick in die Ausbildung zu geben), Möglichkeiten zur Seelsorge, jede Menge Teaching und Lobpreis. Ich war wieder für den Lobpreis zuständig, wie auch schon bei der Youth Conference letztes Jahr.
Dieses Jahr war es dennoch eine besondere Herausforderung, da es schien, als wenn ca. 70% nicht gläubig wären. Sie haben sich so richtig teenagermäßig verhalten, trotzig und provozierend. Da war es echt herausfordernd, vor ihnen auf der Bühne zu stehen... aber es gab auch Jugendliche, die echt etwas von Jesus erwartet haben und etwas mitnehmen wollten und die sind bestimmt auch beschenkt gegangen.

Dabei hatten wir phantastische Prediger, z.B. Pastor Michael Kimuli (Ja, ihr habt richtig gelesen er hat den gleichen Namen wie unser Kater...) Eines der Themen war:

"Touch me not -I'm hot!"

dabei ging es darum, dass es nicht so ratenswert ist "cool" zu sein, denn wer "cool" ist, wird bald kalt. Und wir wollen "hot 4 God" sein, oder nicht? Darum grüßen wir uns nicht mehr wie bisher,

"How are You?" -"I am fine!"

sondern folgendermaßen:
"How are You?" - "I am hot! -Hot 4 God!"

Auch wurde die Gemeinde in Ephesus, bzw. der Brief an sie (Offenbarung 2) behandelt. Es ging um unsere 1.Liebe. Ein Thema, wo ich mich jedes Mal ertappt fühle. Denn auch ich erinnere mich gut an die Zeit, wo Gott in allem und jedem gegenwärtig war, ich übergesprudelt bin, für (fast) alles geglaubt habe, wo ich einfach von Jesus erzählt habe, für (wildfremde!) Leute gebetet habe etc. pp

Und so habe auch ich wieder ordentlich Stoff zum arbeiten mitgenommen und hoffe, dass ich wenigstens etwas davon umsetzen kann, auf jeden Fall habe ich trotz der vielen Arbeit profitiert...
Dennoch kann ich nicht leugnen, dass ich mehr als froh bin, daß es jetzt vorbei ist, denn die Tage waren echt lang, die Nächte umso kürzer und meine sonstige Arbeit musste ja dennoch getan werden. Hier kümmert es nämlich irgendwie keinen, wieviel man zu tun hat oder es man überhaupt noch Zeit hat, zusätzliche Jobs zu übernehmen udn an so etwas wie "Überstunden-Ausgleich" kann man als Mitarbeiter mal gerade ganz vergessen ... naja, irgendwie funktioniert es ja auch so, wenn ich auch irgendwie immer am Limit lebe und mich mit folgendem Comic recht verbunden fühle:


So merke ich auch, dass ich momentan wieder mehr mit Infektionen und Entzündungen zu tun habe und nicht so wirklich auf der Höhe bin. Aber bald haben wir alle Urlaub (zumindest offiziell -mal sehen, was letztendlich daraus wird...)

Jetzt erstmal: Happy Nikolaus und Gute Nacht!

Montag, 10. Dezember 2007

Youth-Conference gestartet

Ich habe gestern an einige Menschen einen Gebetsbrief verschickt. Danke, an diejenigen, die geantwortet haben und mich durch Gebet, Gottes Wort und herzlichen Zuspruch ermuntert haben.
In den schönen wie auch den harten Momenten des Lebens steckt hier unheimlich viel Substanz. Afrika ist intensiv. Schon oft habe ich das geschrieben. Leben, Sterben, Freude, Angst... alles ist hier so kompakt. So erlebe ich es auch diese Tage wieder. Die letzten Tage waren schon auch von Ängsten geprägt, dazu Stress, gepaart mit Urlaubsreife und wenig Schlaf. dabei heraus kam, dass ich nach Sündeböcken dafür gesucht habe. Doch letztendlich geht es darum, sich total Gott anzuvertrauen.
"Du hast dich doch ganz, mit allem , in Gottes Hand gegeben. Du weißt, dass dein Platz zur Zeit in Uganda ist und du hast keine Möglichkeit, dich selbst zu schützen. Es ist alleine Gottes Aufgabe, der dich dahin geschickt hat. Er wird auf dich aufpassen und dich bewahren bis zu dem Zeitpunkt, an dem er dich ganz bei sich haben möchte. Und ich glaube, dass du noch Einiges hier auf der Erde tun wirst."
Vielen Dank dieser Ermutigerin, die mich damit unterstützte, in meinen Gedanken zurück zu kehren an den Ursprung. Es war und ist dieser Ruf des EINEN, der mich hierher gestellt hat.
  • Glaube ich, dass Gottes Wort wahr ist?
  • Glaube ich, dass ER mein liebender Vater ist?
  • Vertraue ich darauf, dass ER die besten Pläne hat?
-Warum versinke ich dann in Zweifel und Ängsten??? Von verschiedenen Seiten wurde mir der Psalm 91 zugesprochen, den ich selber schon meditierte. Und als wenn dem nicht genug wäre, findet sich heute auch noch diese Tageslosung:

Losung 10. Dez. 2007

"Ich will Frieden schaffen im Lande,
und ihr werdet ruhig schlafen,
ohne dass euch jemand aufschreckt."
3. Mose 26,6

"Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes
wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe,
damit es erscheine denen,
die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes,
und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens."
Lukas 1,78-79
Ruhig schlafen tue ich ja vielleicht heute nacht. Die letzten Nächte war es nicht so richtig was mit Schlaf, allerdings hatte ich heute Abend sehr wohl das Gefühl, dass uns ein (SEIN) Licht scheint, hier in dem Land, in dem noch so viel Finsternis und Hexerei herrscht, hier, wo die Seuchen grassieren, hier standen heute abend 250 Teenies vor mir und haben Gott aus tiefstem Herzen gepriesen. Was auch immer ich mir vorher Gedanken gemacht hatte, sie hatten keine Bedeutung mehr. Etwas, woran mich bereits am Sonntag Pastor Skinner aus der KPC erinnerte, war, dass es um Liebe geht -Gottes Liebe, die sich in unserem Leben zeigt und durch uns liebt. Und schon gestern habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich diese Menschen hier und das Land liebe -mit all den Macken, die mich auch hin und wieder nerven: ich liebe Uganda und seine Bewohner. Ich könnte mir momentan keinen anderen Ort vorstellen, an dem ich sein wollte (trotz dem Heimweh nach altbekannten Freunden hin und wieder) Und als ich diese Jugendlichen sah, hat es echt mein Herz bewegt und ich habe gedacht: was auch immer kommt, dafür hat es sich doch gelohnt! Gott anbeten, in Gemeinschaft mit anderen. Wenn ich es nicht absolut lohnenswert finde, Gott anzubeten, wie könnte ich dann Lust auf den Himmel haben...? Heute abend war ein Abend, an dem dieses Licht mir wieder einmal erschien. Und es hat mich glücklich gemacht. mein himmlischer vater liebt mich über alles. DICH übrigends auch! Und so will ich Euch , die Ihr Euch heute vielleicht sorgt, ermutigen (und auch beruhigen):
"Alles wird getragen durch das Wort SEINER Macht" [Hebräer 1,3]

"Kauft man nicht zwei Sperlinge um einen Pfennig? Dennoch fällt deren keiner auf die Erde ohne euren Vater.
Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt.
So fürchtet euch denn nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge." [Matthäus 10,29-31]

Samstag, 15. Dezember 2007

Youth-Conference: Rückblick

Es war ein fettes Thema, das wir da angeregt hatten! Aber es ist ein super-wichtiges Thema. Nicht nur grundsätzlich für jedermann, sondern auch gerade für eine Generation, die sich immer noch irgendwie als Opfer sieht und verhält...

Dafür hatten wir 2 absolut fähige Männer Gottes bei uns: zum einen Pastor Hunnington Ambale (unser Pastor aus der "Glory Church") und zum andern Pastor Michael Kimuli aus Kampala. Ich hatte leider viel zu viel anderes zu tun, als dass ich wirklich viele Lektionen hätte mitmachen können, aber die, denen ich beigewohnt habe, waren richtig gut! Danke! Möge es viel Frucht bringen und unsere Jugendliche stärken!

Hier seht ihr ein paar Bilder aus den Lobpreiszeiten. Das eine zeigt die Truppe, mit der ich 3x/Tag Praise and Worship gemacht habe, das andere zeigt die Truppe, die 3x/Tag mit uns Praise and Worship gemacht hat...
Ich persönlich fand es -auch mit etwas Abstand betrachtet- absolut bereichernd und richtig gut. Für mich als Leader hätte es jetzt los gehen können, denn nach den paar Tagen hatten wir uns irgendwie eingespielt aufeinander...

Danke, dass ich daran Teil haben durfte. Und Danke, lieber Vater im Himmel, dass Du Deinen Segen dazu getan hast!!!

Freitag, 14. Dezember 2007

30 Gründe, warum Wunder geschehen -Teil 4

Der heutige Punkt 4 ist aktuell wie eh und je. Heute ging unsere Youth-Conference zu Ende. Ich hoffe und bete und bin überzeugt, dass sich bei einer Menge Leute etwas bewegt hat. Sicher mag eine Konferenz dieser Art anders sein, als eine rein freiwillige, christliche Veranstaltung. Hier waren es in erster Linie einmal Schulabgänger. Dennoch oder gerade deswegen, der beste Boden für Wunder! Heute abend ging es um Heilung, nicht unbedingt im physischen Sinne, wohl aber im psychischen Sinne. Unsere Seele hat viele Narben davon getragen. Gerade hier in Afrika, in dieser vaterlosen und hartherzigen Gesellschaft... und wenn wir diese Bilder von Vätern mit uns herum tragen, wei sollen wir dann Gott als liebenden Vater begreifen?
Immer wieder brach heute Gelächter aus, aus meiner sicht total unpassend scheint es aber einfach ein Ausdruck der Unsicherheit und auch der Betroffenheit gewesen zu sein... anschließend Gebetsaufruf um Heilung und Wiederherstellung. Viele sind gekommen. Und da setzt nun das Thema ein: Wunder geschehen, weil Gott sich selbst zeigen will! Einige gingen dann auch nach vorne, haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden...
MUKAMa YEBASIBWE!!!

4. MASSEN-EVANGELISATION

Das Werkzeug Nummer Eins im Gewinnen von Seelen.

Johannes 6:2
(2) und es folgte ihm eine große Volksmenge, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.

Matthäus 4:24-25
(24) Und die Kunde von ihm ging hinaus in das ganze Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die mit mancherlei Krankheiten und Qualen behaftet waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie.
(25) Und es folgten ihm große Volksmengen von Galiläa und dem Zehnstädtegebiet und Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan.

Apostelgeschichte 4:15-16
(15) Nachdem sie ihnen aber befohlen hatten, aus dem Hohen Rat zu gehen, überlegten sie miteinander
(16) und sagten: Was sollen wir diesen Menschen tun? Denn dass wirklich ein deutliches Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen offenbar, die zu Jerusalem wohnen, und wir können es nicht leugnen.