Donnerstag, 17. Dezember 2009

Mombasa South Beach -1.Tag

 hier der Text von damals. Hatte ich gespeichert und bin zu faul, es noch mal zu schreiben...


So liebe Leute, die Blogeinträge kommen etwas spärlich, da das mit dem Internet hier nicht klappt (entgegen der Aussagen von MTN, dem Internet-Provider aus Uganda). Naja, somit ist mein Mobile Internet gerade nutzlos und ich muss zum bloggen ins Hotel gehen.

Also nach dem Eintrag zur Zugfahrt, versuche ich Euch nun langsam up to date zu bringen:

Daudi und ich waren ja einen Tag eher in Mombasa Beach und haben uns ein in einer kleinen Banda eingemietet. 6€ pro Nacht, das ist doch mal ganz okay. Wir waren im "Diani Beach Chalets". Dort kann man auch Cottages mieten, die dann eigenes Bad und Küche haben (30 €), doch die kleine Banda war ganz okay für uns. 2 Minuten bis zum aller herrlichsten Strand, bis zum lokalen kleinen Markt 10 min Fußmarsch, Sonne satt... was braucht man mehr.

Der Strand hier in Diani bzw. Galu Beach ist der allerschönste, den ich bisher gesehen habe, das ging mir schon letztes Mal so. Am Indischen Ozean hat man ein bißchen Ebbe und Flut, so dass man morgens und abends so zwischen 5 und 8 richtig viel Wasser hat und gut baden kann. Am späten Vormittag geht das Wasser zurück und etwas weiter draussen sieht man, wie das Riff raus kommt. Es gibt ein vorgelagertes Schnorchel Paradies, wo ich die Tage vielleicht auch noch mal hinfahre.




Als ständige Begleiter im Beach Chalet gab es Katzen und verschiedenste Affen. Die Affen waren so dreist, dass einer morgens, als ich nur kurz auf Toilette war, in die unsere Hütte kam. Als ich zurück kam (Toiletten waren etwa 10 m entfernt), sah ich gerade noch, wie er mitunserem Brot verschwand. Ist der Frechdachs einfach in unsere Hütte getapert und hat sich sein Frühstück ergaunert. Ich habe ihn dann auf der Mauer beobachtet, wie er sich über die Tüte hermachte. Da er aber erst das Platik zu fassen bekam, sagte das nicht seinem Geschmack zu und er warf die Tüte nach einer kurzen Jagd mit seinen Kollegen weg.

 


 



Gut, Daudi und ich gingen Muscheln sammeln und hingen am Wasser ab. Abends wolltren wir dann etwas zu Essen holen, doch das eine Restaurant (in dem Hotel, in dem ich im Januar immer gessen hatte) dachte wohl, Daudi wäre ein Junge von der Strasse und die Bedienung war so dreist, dass ich das Hotel wieder verlassen habe.

Da merkwürdigerweise kaum Touristen hier sind, obwohl eigentlich bereits die Weihnachtssaison begonnen hat, sind die ganzen lokalen Dinger nicht offen oder nicht equipped. Das nächste Restaurant hätte zum Beispiel erst einmal einkaufen gehen müssen, um uns Essen zu machen...  So haben wir uns unser Zeug selber gekauft und abend gekocht. Um halb 9 lagen wir beide dann bereits schlafend in unseren Betten.



bin zurück

2 Wochen Reisen, Bus- und Zug und noch mehr Busfahrten, jede Menge Sonne, Wind und herrlich südseeblaues Meer mit guten und neuen Freunden liegen hinter mir. Bin gerade vor 3 Stunden nach 30 Stunden Reise und 22 Stunden Busfahrt wieder heil in Bukaya Uganda gelandet. Es war ne schöne Zeit und wie immer bei jeden Urlaub zu kurz *schmunzel*
Nein, im Ernst, die Küste südlich von Mombasa kann wirklich wunderbar sein, wenn man das Glück hat, an einem Strand zu landen, der nicht touristisch und Beach-Boy-mässig überfüllt ist, und dieses Glück war uns beschieden.

Für heute nur die Nachricht, dass ich wieder im Lande Uganda bin, die nächsten Tage versuche ich Bilder und Posts von der Zeit dort rein zu stellen. Ich hatte kein Internet, was auch mal ganz gut ist. Habe ein paar Blogeinträge schon vorbereitet und  werde so peu à peu mit Euch teilen und es Euch schmackhaft machen, doch mal dorthin zu reisen...

Gut Nach, liebe Leute

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Ankunft Mombasa -Bilder von Zug, Stadt und Umland

Hier nochmal ein paar Bilder von der Zugafhrt am folgenden Morgen:







 Mombasa ist eine interessante Stadt, wirkt ganz anders als Nairobi, ist maritim. Doch wenn man mit dem Zug anreist, fährt man erst mal durch den riesigen Abfallhügel auf dem Menschen leben...




Dienstag, 8. Dezember 2009

on the journey to Mombasa South Coast


Nach einer langen Busfahrt von Jinja nach Nairobi und 2 saukalten Tagen in der Hauptstadt Kenias, haben Daudi und ich uns auf die Reise gen Mombasa South Beach gemacht. Damit wir nicht nur lange Busfahrten haben, auf denen man sich nicht bewegen kann und nur still sitzen muss, haben wir uns überlegt die Strecke Nairobi-Mombasa mit dem Zug zu bewältigen.

Doch bereits an der Hauptstrasse sahen wir uns einem ungewöhnlichen Problem gegenüber: Da zur Rush-Hour Nairobi wirklich zu ist, fahren um diese Zeit keine Matatus (Bustaxen) mehr. Doch wir hatten ja vorgehabt, mit dem Taxi rein zu fahren, uns noch ein paar Sahcen zu kaufen und dann mit nem Special Hire zum Bahnhof zu fahren. Naja, letzendlich haben wir uns ein Special Hire von dort gerufen und haben es noch (gerade) rechtzeitig geschafft. Der Verkehr in Nairobi ist anders. An sich fahren die Leute hier wesentlich geordneter, es gibt weniger Gehupe, keine Boda-Bodas und offensichtlich schert man sich hier doch wenigstens ein bißchen um die Verkehrregeln. Naja, um kurz nach 6 hatte es unser Khat-kauender Fahrer dann bis zum Bahnhof geschafft.




 RVR, die "Rift Valley Railway" ist ein  alter nostalgischer Zug mit 3 Klassen: die 3. Klasse ist die ganz einfache. Für umgerechnet 5 Euro kann man hier zusammengepfercht in 15 Std. Mombasa erreichen. Die 2. Klasse hat 4 Liegen in einem Abteil und man bekommt Frühstück. Doch immer wieder hört man von verschwundenem Gepäck, so entschieden wir uns für die 1.Klasse. Hier teilt man ein 2er Abteil und bekommt Abendessen und Frühstück- Ist ein ganz schönes Reisen und für etwa 30€ für Europäer immer noch erschwinglich.

Der Zug fährt abend um 7Uhr los und kommt morgends um 10 Uhr an. Zuerst fährt man durch die runtergekommenen Slums Nairobis. Ist auch beim 2 Mal immer noch beeindruckend und etwas schwermütig machend. Tausende von Menschen leben hier direkt an der Eisenbahnlinie in Blechverschlägen. Man sieht kein Licht. Die folgenden Bilder sind daher etwas ins Blaue geschossen, daher die schlechtere Qualität (höchster Iso) und die nicht immer passenden Bildausschnitte.



 


Daudi und ich haben den 2. Durchgang beim Essen gewählt, was ich nicht anraten würde. Die Bedienung ist hier sehr langsam und schlecht, das Essen kalt. Und das, was auf dem Menü steht ist möglicherweise schon aus...

Nachdem wir uns gestärkt hatten, sind wir relativ zügig ins Bett, um am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe erneut von dem Schlagen des Gongs geweckt zu werden. Mittlerweile merkte man den Höhenunterschied und damit auch den Temperatur und Feuschtigkeitsunterschied. Je näher man der Küste kommt, umso feuchter und schwüler wird es. (Ich schreibe gerade um halb 10 Uhr abends bei einer Zimmertemperatur von 32°C) Auch die Landschaft hat sich verändert. Geht die Sonne auf, befindet man sich im öden und trockenen Savannen- bzw. Buschland. Allmählich gesellen sich Palmen dazu und dann werden aus vereinzelten Häusern Dörfer und schliesslich befindet man sich in den Vororten Mombasas. Hier noch ein Bild vom Morgen in der Bahn:






Freitag, 4. Dezember 2009

In Gedenken an "Katinka"

... mein kleines großes Katerchen, das ich bereits vermisse...

Nun denn, so stell ich hier eine stolze Lobeshymne auf meinen schnurrenden Liebling rein, der immer mal wieder fleissig ist und Geckos, Mäuse und Ratten fängt. Diese hier hat er neulich nachts rein gebracht und verspeist, das war ein ganz schöner Klopper, etwa 15-20cm ohne Kopf (der war schon gefressen) und Schwanz!








Donnerstag, 3. Dezember 2009

12 Std. Busfahrt....

...liegen seit gestern hinter uns. Gott sei Dank, wir sind gut über die Grenze gekommen und Daudi hat sich echt gut geschlagen (muss unglaublich langweilig sein für einen 12 jährigen!). Jetzt sind wir alle in Nairobi bei einer Freundin. Wir sind sozusagen von einem Mega-Haushalt in den nächsten gewandert, denn hier sind 7 Kinder (eigentlich 8, doch eines studiert in Europa). Im Übrigen ist Berit eine Deutsche und die Kinder sind alles eigene! Hut ab. Den Haushalt zu führen ist echt 'ne Herausforderung, zumal, wenn der Mann immer wieder auf Geschäftsreise ist.

Na gut, hier also ein paar Bilder von unserer Fahrt:









Kenia sieht anders aus als Uganda, das fällt mir jedes Mal auf. Auch die Menschen sind anders und sehen auch anders aus, das ganze Gefühl in Kenia ist anders. Ich mag es. Ein bißchen erinnern manche Gegenden an den hohen Norden Ugandas, kurz vor Sudan, aber so ganz stimmt das auch nicht.

Naja, morgen abend geht es weiter: Daudi und ich fahren mit dem Zug nach Mombasa. 15 Stunden für 500 Km oder so. Aber dafür ganz relaxed, mit Abendbrot, Bett und Frühstück. Dann werden wir den Tag am Strand verbringen und ganz lokal in einer einfachen Hütte schlafen, um am nächsten Tag wieder auf Sarah und Naomi plus Kate und Bill zu stoßen, um dann endlich so richtig mit dem Urlaub zu beginnen.

Bis dann (ich hoffe ich bekomme das Internet ins Laufen, denn gerade hänge ich in Berit's Netz)

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Ich bin dann mal weg...

...auf dem Weg nach Nairobi. Ich fahre mit Daudi (eines der Kinder hier aus unserem Haushalt) mit dem Bus, da er keinen Pass hat und somit nicht fliegen kann. Leider hat die Immigration moit den Papieren gepatzt, so dass ich jketzt nur mit ein paar Briefen fahre. Hoffe, dass alles an der Grenze gut geht und sie keinen Ärger mach nach dem Motto: weiße Frau klaut Kind....

Aber in 5 Stunden weiß ich mehr. So denn alles geklappt hat, sind wir dann 2 Tage in Nairobi und fahren dann mit dem Zug weiter nach nach Mombasa und dort warten 10 Tage Strand, Schnorcheln, Sonne tanken, lesen....
Ich lass von mir hören.

Bis dann