Donnerstag, 18. Dezember 2008

Wächter aufstellen und knasten

das ist es, was die Bibel mir "befiehlt" wenn es in den Sprüchen Salomos, Kapitel 4 Vers 23 heißt:
"Omni custodia serva cor tuum quia ex ipso vita procedit."

oder in deutsch:
"Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus."
Da steht ein Wort, das im englischen mit "custody", also Gefangenschaft übersetzt wird. Es beinhaltet sowohl Schutz als auch Bewachung oder auch Schutzhaft und das sehr intensiv, mit all unserer Kraft. Unser Herz in Schutzhaft nehmen, ein für mich interessanter und nachdenkenswerter Gedanke, denn nur allzu leicht erwische ich mich, dass ich mit meinem Herzen so gar nicht pflegsam und sorgfältig umgehe... Es ist wohl eher so, dass ich allen möglichen Dreck und Frust in mein Herz hineinlasse.
Mein Herz, die Quelle des Lebens -voll mit Freude und Zuversicht, Gottes Liebe und Zuspruch? -Voll mit Frieden der Vergebung und der Freiheit in Jesus? Oder doch eher nur Stress und Enttäuschung, Angst, Anspannung und Ungewißheit...?! -was wird die Frucht und Ernte meines Herzens und damit meines Lebens sein?

In meinem "etwas anderen Adventskalender" waren neulich so Magnettäfelchen. Solche, die man z.B. an den Kühlschrank macht. Und da war eines meiner Lieblingsworte der deutschen Sprache dabei:
"Kleinod"
Der Wiki nach ein "Begriff für eine fein und zierlich gearbeitete Sache, ein zierliches Schmuckstück (Ring, Kette, Agraffe) und in wirklichem und übertragenem Sinn für alles Wertvolle".

[Ist außerdem ein schöner Song von "Keimzeit". Wenn Euch der Sound er 80er (der die letzten Jahre ja immehin einen Hype erlebte) gefällt und/oder ihr auf ostdeutsche Bands steht, schaut doch mal auf der HP oder Fanpage vorbei]

Unser Herz ist so ein Kleinod. Etwas Wertvolles, handgemacht vom Schöpfer des Universums, ausgestattet mit einem unglaublich kraftvollen Potential: Leben und Liebe

Doch die Frage bleibt: Achte ich auf mein Herz? Achtest Du, werter Leser auf Dein Herz? Womit wird es Tag für Tag gefüllt? Vielleicht wird es Zeit es vor Gott auszuleeren, so wie ein Glas voll Dreckbrühe, damit Gott Dir wieder klares Wasser einschenken kann...

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