Die letzten Tage meines Heimaturlaubs sind angebrochen. Mal wieder habe ich eine Berg- und Talfahrt der Gefühle durch gemacht. Der Sprung von Afrika nach Europa -das ist nicht immer so leicht.
Erst "Heimweh" nach Afrika, soviele Fragezeichen im Kopf über die Alltäglichkeiten hier, die (aus afrikanischer Sicht) sinnlosen und unnötigen Probleme, den Überfluss, doch dann in den "Luxus" getaucht mit leckerem Essen, Baden, Kino, Einkaufen... gute Freunde wiedergesehen und dabei festgestellt, dass es keine "fehlenden Jahre" gab, es war, als hätten wir uns erst letzten Monat gesehen, doch dabei auch fest gestellt, dass es mir nur noch mit wenigen so geht und ich mit der Zeit aus den Köpfen so mancher gerutscht bin.
Nun liegt mein Rückflug nicht mehr fern. Ich sage "Rückflug", denn ich gehe dahin zurück, wo ich leben will. Dorthin, wo Freunde warten, meine Arbeit und mein Zuhause ist. Und meine Zukunft. Eine Menge Arbeit vor mir, mehrere Wochen Studium nachzuholen... aber auch meine "Big Family", mein sabberndes kleines Katerchen, die Sonne, die Musik der Natur (es ist sooooo still in Deutschland, kaum Vögel oder anderes... wißt ihr, wie arm an "Musik" Deutschland eigentlich ist???) und die lauen Abende (okay, auch drückende und schwüle, auch ein paar kalte und verregnete, aber eindeutig angenehmer *schmunzel*), die man gemütlichen mit einem kühlen (oder warmen) Bier ausklingen lässt.
Jaja, ich durchlebe in diesen Wochen eine emotionale Achterfahrt und ich muss eingestehen, dass mir auch ein bißchen bange ist, bald wieder kopfüber in alles zu stürzen, aber ich weiß auch, dass sobald ich aus der Machine steige und mir der Trubel Ugandas um die Nase weht, ich "Zuhause" bin. Und darauf freue ich mich. Es ist nicht so ganz zu erklären, aber ich liebe dieses Land.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen