... mussten wir vorgestern fahren. Ich hatte einen Flug nach Deutschland, den es zu erreichen galt. Da wir aber weder Fernseher noch Radio zuhause haben, wussten wir rein gar nichts, von dem, was sich gerade in Kamapala zusammen braute...
Es geht um Völker, es geht um Politik, um Könige, ihre Herrschaftsansprüche über Völkergruppen, Stämme, die sich dagegen auflehnen und andere, die das befürworten... und da das alles "heiße Eisen" in Afrika sind, gab und gibt es auch in Uganda die "normale" afrikanische Reaktion: -Unruhen.
Gott sei Dank haben wir die Fahrt etwas nach hinten verschoben, so dass wir nicht mitten in den Unruhen gefangen waren, aber dafür war das Nadelöhr Kampala total dicht. Auf dem Weg dorthin bekam unser Fahrer Anrufe, die ihn über die Unruhgen informierten und warnten, man solle nicht nach KLA fahren, doch was will man tun, wenn man zum Flughafen muss? Wir haben unser Bestes versucht, 2 Kinder an Board, die ängstlich und weinend, aber auch tapfer mit uns fuhren (sie wollten mir nur am Fughafen Tschüss sagen, und dann so etwas....).
Wir waren noch nicht mal in Kampala (Bweyogerere) als uns die ersten brennenden Reifen den Weg versperrten.
Es geht um Völker, es geht um Politik, um Könige, ihre Herrschaftsansprüche über Völkergruppen, Stämme, die sich dagegen auflehnen und andere, die das befürworten... und da das alles "heiße Eisen" in Afrika sind, gab und gibt es auch in Uganda die "normale" afrikanische Reaktion: -Unruhen.
Gott sei Dank haben wir die Fahrt etwas nach hinten verschoben, so dass wir nicht mitten in den Unruhen gefangen waren, aber dafür war das Nadelöhr Kampala total dicht. Auf dem Weg dorthin bekam unser Fahrer Anrufe, die ihn über die Unruhgen informierten und warnten, man solle nicht nach KLA fahren, doch was will man tun, wenn man zum Flughafen muss? Wir haben unser Bestes versucht, 2 Kinder an Board, die ängstlich und weinend, aber auch tapfer mit uns fuhren (sie wollten mir nur am Fughafen Tschüss sagen, und dann so etwas....).
Wir waren noch nicht mal in Kampala (Bweyogerere) als uns die ersten brennenden Reifen den Weg versperrten.
Wir fuhren einen Shortcut durch das Industriegebiet, doch es gab kein Vor , sonder nur zurück. Das Problem war, dass man um nach Entebbe (zum Flughafen) zu kommen, durch Kampala . Es gibt keinen anderen Weg. Doch da ging nix. Alle flohen vor den tausenden von den Menschen, die demonstrierten, Steine warfen und Reifen und Autos anzündeten. In den Nachrichten wurde berichtet, dass sogar Menschen aus den Taxen gezogen und zusammengeschlagen wurden...



Dicker Rauch quoll über der Innenstadt, weithin zu sehen. Keine Abkürzung funktionierte und so blieb uns nur der Versuch mittendurch zu kommen. Mittlerweile war Militär im Einsatz. Tränengas, Gummigeschoss und auch scharfe Munition... Wir fuhren also Richtung Zentrum. die Strassen außergewöhnlich leer -und hatten Glück. In Katwe waren sie noch zugange und wir fuhren über die Steine, Felsbrocken und durch Feuer, gesäumt von tausenden von Menschen, Polizei und Militär.
Während unser Fahrer so schnell wie möglich durch diesen Bereich fuhr, beruhigte ich die Kinder, die sich auch tapfer geschlagen haben.



Dicker Rauch quoll über der Innenstadt, weithin zu sehen. Keine Abkürzung funktionierte und so blieb uns nur der Versuch mittendurch zu kommen. Mittlerweile war Militär im Einsatz. Tränengas, Gummigeschoss und auch scharfe Munition... Wir fuhren also Richtung Zentrum. die Strassen außergewöhnlich leer -und hatten Glück. In Katwe waren sie noch zugange und wir fuhren über die Steine, Felsbrocken und durch Feuer, gesäumt von tausenden von Menschen, Polizei und Militär.
Während unser Fahrer so schnell wie möglich durch diesen Bereich fuhr, beruhigte ich die Kinder, die sich auch tapfer geschlagen haben.


Dann endlich, einige Kilometer hinter Kampala auf der Entebbe Road wurde es ruhiger. Hier und da noch ein paar Reifen, aber wir waren durch. Wir raten zum Flughafen, denn es war bereits 6 Uhr, und es wurde bald dunkel und keiner kann voraus sagen, wie sich die Dinge nach Anbruch der Nacht verhalten würden. Und so kam es auch:
Meine Begleiter mussten viele Versuche starten, einen Weg nach Jinja zu finden. Die Strassen waren gesperrt oder blockiert, doch unser guter Waibi hat schließlich einen Weg gefunden, der über ganz alte Nebenatrassen und Umwege, dann letztendlich doch Chandia und die Kids heil nach Hause brachte...

Soweit: 5-8 Tote, je nach Quelle und weit über 50 registrierte Verletzte in den Krankehäusern, wobei, die Mehrzahl da wohl nicht aufgetaucht ist, denn auch die Polizei wird angeklagt, mutwillig geschlagen und geschossen zu haben.
alle Bilder von newvisiononline.co.ug und theepochetimes



3 Kommentare:
Jetzt kannst Dir ja wie ich mich gefuehlt hatte weil die Kids da wieder durch mussten. Wie gesagt kurz vor dem Infarkt. Naomi hat sich echt tapfer gehalten und im Homeschooling hatten wir darueber geredet
Well done, my dear! Und sorry für die Umstände! Was lernen wir da draus? -ein Radio muss her!
hahahaha ich bin mir nicht sicher ob ich eins im Haus haben will.........
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