Montag, 3. November 2008

Bild am Sonntag (20) Nachtrag

Weil es eben so ist, dass wir Angriffen und Perversion (Verdrehtheit) in dieser Welt immer wieder ausgesetzt sind, und da das auch ganz natürlich ist (die Bibel sagt es uns an vielen Stellen) und weil selbst Jesus zu seinem himmlischen Vater für seine Jünger in Johannes 17 gebetet hat dass:

15 [...] daß du sie aus der Welt wegnehmest, sondern daß du sie bewahrest vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.
18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt;

darum kann es nicht der Weg sein, sich gegen alles abzuschotten. Es geht auch nicht um Büßerübungen, wenn einem Bilder mit nackten Frauen begegnen, aber:
Wir als Nachfolger Jesu stehen in der Verantwortung, einen Unterschied zu machen. Wir sollen weder weglaufen, noch wegschauen, noch andere wegtreiben. Wir stehen fest, durch die Waffen, die uns gegeben sind (Eph 6) und dann erfüllen wir unsere Aufgabe in dieser Welt, einfach dadurch, dass wir eben sind, wozu wir berufen und gemacht sind:

Denn wir sind ein Wohlgeruch von Christus für Gott sowohl für die, die gerettet werden, als auch für die, die verloren gehen.
Für die einen sind wir ein Todesgeruch, der den Tod bringt, für die anderen ein Lebensduft, der Leben verheißt. Und wer ist dieser Aufgabe gewachsen?
2 Kor. 2, 15+16

Wenn nicht Du und ich (als kleine Christusse -denn Christ-Sein heißt ja nichts anderes als Er in mir) dieser Aufgabe gewachsen sind, wer ist denn dann der Berufene?

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