Heute morgen haben sich einige von uns auf den Weg nach Bweyogerere gemacht, natürlich mit dem Matatu, einem öffentlichen Taxi (soll heißen: ein klapperiger japanischer Kleinbus). Wie fast immer auf solchen Fahrten, gab es auch heute mal wieder was zu erzählen. Nein, heute waren es keine stillenden Mütter, keine kotzenden Kinder, keine auf dem Dach festgebundenen Hühner in Todesangst, auch keine in die Füße hackenden Truthähne... heute bot sich uns folgender Anblick:

und mit ihn das Problem, wohin die Füße stellen, wenn man keine blutverschmierten Beine haben will (macht sich ja nicht so schön beim Gottesdienst, oder?!) Zu unseren Füßen eine viertel Kuh, ich glaube, es war hinten rechts. Muss recht frisch gewesen sein, denn erstens waren die durchgesägten Rippen noch dunkelrot und zweitens stank es noch nicht so doll.
Hinter uns im "Kofferraum" (wenn man die 20 cm Platz zur Heckklappe denn so nennen kann) dann das zweite Viertel: vorne rechts war das wohl:

That's Africa -hier ist man eben immer etwas näher am Leben, und damit auch immer etwas näher am nächsten Hacksteak...
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