Montag, 4. Februar 2008

"Stori ki?" [what's up?]

Hier bei uns auf dem Compound tobt das Leben. Viel Veränderung, viel Neues, viel Chaos, aber auch viel Lustiges...
Ab heute reisen die restlichen Schüler an. Die Berufsschüler hatten schon Mitte Januar gestartet, doch heute (und die nächsten 3 Tage) kommen endlich die Grundschüler und die ganz kleinen aus der Nursery an. Es gab hier so manche innerdienstliche Veränderung, so z. B ein teilerneuerter Lehrerstab unter neuer Leitung. Nachdem wir feststellen mussten, dass überdurchschnittlich viele Kinder hier in ihren Examen durchgefallen sind, musste etwas verändert werden. Alle Lehrer wurden gekündigt, durften sich neu bewerben und mussten einen Test und Gespräche durchlaufen. Nun hat sich einiges geändert und aus den Lehrerwohnungen schallt mehr Lobpreis als je zuvor.
Insgesamt wird hier (wie immer) gebaut, was das Zeug hält. Über den "Winter" wurden die Lehrerwohnungen erweitert, ein Waisenhaus gebaut, Marias Jungs bauen sich ihr eigenes Heim hinterm Haus, das African Village geht weiter, es ist ein(er von zwei) Container angekommen, der Traktor wurde eingeführt und ein paar Jungs darin angelernt...

Ich starte mit meinem "geliebten" Immigration Office: es warten zu verlängernde Special Passes und Work Permits... und ab morgen dann wieder in die Berufsschule.

Momentan sind wir 14 Leute hier oben bei uns. Das fordert immer wieder heraus, ist aber auch ganz oft einfach schön.

Eigentlich geht es mir ganz gut hier. Habe irgendwie ne schwache Phase und versuche, immer mal wieder Ruhe zu finden, gerade auch die Ruhe für Gott. Schließlich ist ER es, der mich hier durchträgt. So bin ich wieder zum Frühaufsteher und Spät-ins-Bett- Geher geworden. Einfach deshalb, weil hier sonst immer Leben ist. Ich genieße diese Zeiten, habe ich doch irgendwie echt Hunger und Durst nach Gott! Dennoch bleibt, dass ich Kraft und Gebete brauchen kann...

Ich bin seit Anfang des Jahres bei einem halbjährigen Leiterschaftstraining in Kampala. Wir sind ca 150 Leute aus Wirtschaft, Politik und Mission und es ist ein wirklich gutes, herausforderndes Training (mit Hausaufgaben, Kleingruppen jeder Menge Arbeitsmaterial was man durcharbeiten muss, und anschließender Graduierung). Mir gehen viele, viele Lichter auf und ich habe richtig Spass und Interesse daran, merke aber auch, wieviel Gott noch an mir zu arbeiten hat! dennoch, im Kleinen setze ich hier um und habe das sogar schon positiv rückgemeldet bekommen! Aber wie so oft, wenn Gott einem Dinge zeigt, geht einem jedesmal noch mehr auf, wie sehr man IHN braucht, oder?! Da bin ich heilfroh, zu wissen, dass Gott für mich ist und mich erhebt und stärkt!

In diesem Sinne:


Keine Kommentare: