
VIELEN DANK, mein Lieber! Hast uns ne Mega-Freude gemacht! (man achte auf die Blicke ;-) )Und es war ein schönes Sonntags-Frühstück.

Tja, wißt ihr, liebe Leute aus der zivilisierten und wirklich reich gesegneten Welt, Afrika kann einen Menschen auch sehr dankbar machen...
Neben all dem, was einen hier frusten kann, lernt man doch auch , sich über die einfachen Dinge des Lebens zu freuen.
Heute z.B. habe ich geduscht. Wir haben seit Wochen mit heftigen und teilweise auch länger andauernden Stromausfällen zu tun (ganz zu Anfang war das nicht so schlimm). Und meist fällt innerhalb kürzester Zeit auch unsere Trinkwasser-Versorgung und damit unser fließendes Wasser aus, da die Tanks ja nicht mehr voll gepumpt werden können. Zweimal kam der Strom wieder, einmal sogar so lange, dass Wasser kam, aber ich hatte nicht gedacht, dass das Wasser wieder so schnell weg sein würde und hatte gewartet... Pech gehabt. Nun war ich vorhin -wie gesagt- duschen. Und ich habe es wirklich genossen, mal wieder einigermaßen sauber zu werden... ich meine, ich habe mich echt gefreut und es hat mich fast glücklich gemacht. Eine warme Dusche! Mehr hat es dazu nicht gebraucht...!
Wann und über was hast Du Dich das letzte Mal wie ein Schnee-König gefreut? Sind es nur die großen, teuren und außergewöhnlichen Dinge? Oder hast Du das Glück, Dich noch am Kleinen freuen zu können?
Wißt ihr, Gott sagt uns mehrmals in seinem Wort, dass wir uns freuen sollen. Das steht da in der Befehlsform, als Aufforderung! Wir haben nicht die Wahl, es zu tun oder zu lassen. Wir sollen uns freuen, egal, was los ist, egal, wie unser Tag ist, egal, ob normal oder außergewöhnlich:
Ps 50:23 Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil Gottes.
"das Heil Gottes" sehen - Das ist doch eigentlich ein schöner Anreiz, um mal wieder zu danken, oder? In diesem Sinne "Sula Bulungi!" und nicht vergessen: "Mukama Yebasibwe!"
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