Dienstag, 16. Februar 2010

Feedreader wechselt den Feed!

 denn mein Blog ist ab jetzt tot. Es geht weiter bei : "Moses Schwester bloggt aus Afrika"

Bitte einfach abmelden hier und gerne bei meinem neuen Blog als Leser anmelden. Es gibt Feed-reader im Angebot und auch Posts per E-Mail. Wenn Euch etwas auffällt, was da noch fehlt, einfach nen Kommentar schreiben. Der landet erst bei mir zur Prüfung.

Mittwoch, 10. Februar 2010

mein eventuell letzter Post

-auf dieser Adresse, bevor mir evtl. der Account gesperrt wird, da ich mich nicht gegen die Spamflut wehren kann und Blogger/Google einen auf taub machen. Ich habe es mit Passwörter ändern, Vorlagen erneuern uvm probiert, doch vieles blockte Google und Blogger ab. Ich KANN gar nichts tun, nur zusehen...

Also ziehe ich um. Umziehen trifft es nicht ganz, denn da nimmt man die alten Einträge mit. Ich lasse alles da und eventuell verschwindet dieser Blog von der Bildfläche, was schade wäre. Aber ich werde versuchen, ein paar gute Einträge auf der neuen Seite ein zu bauen. Ich habe ja die drafts...

Mein neuer Blog ist zu finden unterfolgender Adresse: 
mosesschwester.wordpress.com/

Ich habe "Mosesschwester" drin gelassen, damit man mich so auch finden kann, denn alle Leser und Freunde suchen so.

Tut mir leid Leute für die Spamflut, aber ich kann einfach nichts dagegen machen, wie ich hörte, ist das eine Seuche, die bei Blogger rum geht. Allerdings tut Blogger nichts dagegen, sondern sperrt seinerseits einfach die Blogs

HILFE bitte!

Wenn irgendweiner meiner Leser ne schlaue Idee hat, wie ich die Hacker aus meinem Blog kriege BITTE gebt mir nen Tipp. Passwörter ändern hat nicht geholfen. Ich will den Blog aber nicht löschen! Stillegen wäre okay, aber diese Funktion scheint "Blogger" nicht zu liefern...

Dienstag, 9. Februar 2010

schon wieder gehackt...

sorry Leute, diese Viagra-Werbe-Einträge waren auch nicht von mir. Ich versuche es noch einmal, Passwort und Sicherheit zu verbessern. Wird er weiter geackt, werde ich diesen Blog einstellem, darauf habe ich echt keinen Nerv. Dann ziehe ich weg von Blogger und poste woanders...
Wenn jemand ne schlaue Idee dazu hat, nur zu!

Wo man hier anfängt

... ihr lest wohl ab und an, dass die Arbeit hier manchmal nervraubend ist. Um Euch mal ein Gefühl dafür zu geben, was ich meine hier ein Beispiel, dass es gut zeigt:

In unserem Hotel in Kichwamba sollten die Köche angelernt werden zu deutschen und continentalen Gerichten. Die Lektion des Tages: Spaghetti Bolognese. Wie fängt man an? -Richtig, man setzt Wasser auf. Genauer gesagt Salzwasser. Also gab unser Direktor die Anweisung Wasser aufzusetzten in das man 2 Löffel Salz tut. Er wollte gerufen werden wenn es kocht. Einige Zeit später wird er gerufen. Er fragt: "Das Wasser kocht?" -"Ja" "Hast Du 2 Löffel Salz rein getan?" "Ja"
Er geht in die Küche und staunt nicht schlecht: In dem Wasser, das tatsächlich gesalzen ist, klappern 2 Löffel auf dem Boden ...
Erstaunt fragt er: "Was soll das denn?" "Aber Sie haben gesagt, ich soll 2 Löffel mit Salz rein tun..."

Das ist kein Witz! Das ist unser täglich Brot. 

Ähnlich verhält es sich mit Zahlen. In Mukono erzählte mal ein Bauarbeiter, wie er bewaht geblieben ist, als er vom Dach gefallen ist. Seine Erzählung startete etwa so: "Wir waren 5 Leute auf dem Dach: 3 rechts, 3 links und 2 auf dem Giebel..."

So manchen Tag fasst man sich hier an den Kopf! Unabhängig davon, dass die Menschen und gerade die Männer in Uganda echt ein Autoritätsproblem haben und oft regelrecht bockig wie Kinder sind, ist es mit dem Verständnis manchmal auch nicht weit her... Man braucht Geduld und Humor, und davon jede Menge, doch dann hat man oft auch etwas zu lachen...

Montag, 8. Februar 2010

Bilder vom heutigen Sonntag

Ich selbst war nicht so prickelnd drauf. Bin k.o., werde irgendwie gerade nicht richtig fit und habe heute nichts getan ausser Schlafen, "die Gefährten" schauen, schlafen, rum hängen und ein paar Bilder machen. Und nach diesem Post gehe ich wieder schlafen...!
Chandia und 4 Kids sind heute runter gezogen. Doch ich hab mich ganz raus gehalten. Naja, nun ist hier wieder Leben in der Bude! Hier die Bilder vom heutigen Sonntag:

unsere erste Schaukel (ich will mit den Kidz noch ein schwingendes Sofa bauen...)

es wird im Boy's Quarter der Dreck der Arbeiter bereinigt, bevor Chandia und die Kidz einziehen


Hmm,ich glaube, das Wort "Umweltschutz" kennt man hier nicht...

Blog geknackt !!!

Die letzten Einträge waren nicht von mir!!! -Jemand hat meinen Blog-Account geknackt! Ich wollte es nur mal melden! Jetzt lösch ich sie...

Samstag, 6. Februar 2010

Jeden Abend...

  • singt die Natur ihren Abendgruß
  • zwitschern die Vögel den Lobgesang des Tages
  • rufen die Kühe und Schweine danach, nach Hause gebracht zu werden
  • malt die Sonne zarte Farben an den Himmel
  • taucht das Land in eine friedliche Atmosphäre
  • fangen die Katzen ihren Streifzug an
  • haben die Sterne ihren großen leuchtenden Auftritt
  • erhebt sich der Mond, groß und erhaben
  • versammeln sich die Lichter der Petroleumlampen der Fischer auf dem See
  • übernehmen Grillen und Frösche den Gesang der Nacht
  • heulen die Hunde (ob das die dorfweite Unterhaltung ist?)
  • geniesse ich es, mich aufs Bett zu legen und zu lesen
  • schlafe ich selig ein, während der Klang Afrikas mich in den Schlaf wiegt...

Freitag, 5. Februar 2010

Impressionen der letzten Tage

unsere Schildkröte aus Gulu

Naomi und Rose am Kochen (und Quatsch machen)

feiner Lizard

Heute

war jetzt allerdings der 2. Tag mit Regen und auch mit Strom. Das bedeutet für mich, dass viel Arbeit nach zu holen ist. Manchmal denke ich wirklich, ich bräuchte noch ne Sekretaärin oder ne andere Hilfe. So viele Dinge werden immer wieder nach hinten geschoben. Dabei sind alle Sachen irgendwie dringend, doch ich kann immer nur die Spitze des Eisberges bearbeiten. Wow, wenn ich irgendwann mal meine To-Do-Liste leer hab, gebe ich Bescheid und feier 'ne Party.... 
Manchmal ist das frustrierend. Jeder will alles sofort und von mir, dann kommen 10000 andere wichtige Sachen, die auch sofort und am Besten Gestern gemacht sein sollen und dann wird man wieder auf die vorherigen angesprochen und gefragt, warum man das denn noch nicht fertig hat. Hey, bin auch nur ein Mensch! Meistens einer, der wirklich gut drauf ist, seltenst schlechte Laune hat, sich nicht hängen lässt, sich sogar antreiben muss, Feierabend zu machen. Doch meine wirklichen Off-Days sind rar. Ich versuche immer wieder zurück auf einen freien Sonntag zu kommen, doch auch das gelingt nicht immer. Tja, und mein Studium? Sorry, dafür ist nur gelegentlich Zeit und dann muss ich mir die Birne zukloppen. So etwas wir regelmässig lernen und dafür dann keine 6, 8 oder mehr Stunden am Stück geht nicht. Ich nutze sporadisch die Tage, an denen kein dringender eiliger Arbeitsauftrag ist. Naja, mal sehen. Bin bereits im Verzug. Keine Ahnung, wann ich die Zeit aufholen soll, aber so habe ich es mir nun mal ausgesucht, oder nicht? 
Naja, manchmal wünschte ich, ich hätte ne geregelte Arbeitszeit, geregelte Freizeit, geregelte Aufgaben und geregelte freie Tage. Aber meistens lebe ich ganz gut damit und wer mich kennt, weiß, dass ich auch immer ein bißchen Druck brauche und öden, tristen Alltag auch hasse. Doch manchmal denke ich, es scheint nie genug zu sein, was man leistet...

Kostenrechnung:
Gehalt:     500,000 UGX/Monat = 185 €
Studiengebühr/Monat                 = 155€
übrig                                          = 30€ pro Monat....


Gut, ich "verdiene" 4-6x mehr als der Durschnitts-Ugander, aber das hilft mir ja auch nicht wirklich. Der Durschnitts-Ugander lebt auch nicht in einem fremden Land und fliegt durch die Welt... Nicht gerade berauschend und davon ist noch rein gar nichts anderes abgezogen. Sparen für einen Flug ist da auch nicht drin und mein Konto leert sich. Wenn ich zurück wollte oder müsste wäre das bereits ein Problem. Irgendwie muss da ne Lösung her...

Anyway, genug gejammert. Am Wochenende ziehen die anderen Kids und Chandia runter und in Kingfisher sind wir an den Staff Assessments dran. Das heisst gerade, täglich stundelange Meetings und Interviews mit Angestellten und Abteilungsleitern, Zusammenfassungen der perfomance, Bücher wälzen, Informationen sammeln etc. Wieder einmal Tage, die anstrengend sind, an denen aber die ganzen anderen Sachen warten müssen und man abends echt malle im Kopf ist.

Naja. Vielleicht sollte ich mal Samstag auf Sonntag weg und raus, wäre ja mal ne Überlegung wert. Meine Kamera, ein Buch und einen Tag lang kein Handy, keine Besprechungen, kein Hotel... nur ich.

Nachtrag von Ende Januar

Hier ein Eintrag, den ich vor ein paar Nächten mal nieder geschrieben hatte:

"Es ist 4.30h. Diese Nacht hatte ich nur 3 Std richtig Schlaf. Unser jaulender und fiepsender Hund "Police" machte Alarm, weil "Christian" (unser andere Hund) zwar mit nachts abgehauen aber nicht mit zurück gekommen war. Police war total unruhig und überhaupt war es eine komische Stimmung.
Außerdem haben mich Hustenanfälle immer wieder gezwungen, mich in eine aufrechte Position zu bringen. Naja, so habe ich heute nacht studiert und sinniert, dazu gab's Kaffee, Tee und jede Menge Wasser. Hätten wir Strom, fände ich das gar nicht so schlimm: Ich würde nachts bei angenehmen 24°C arbeite und bei der außergewöhnlichen Hitze dieser Tage schlafen oder dösen. Selbst lang Eingesessene und Ugander bestätigen, dass diese Trockenzeit außergewöhnlich heiss und trocken ist. Im neuen Haus haben wir zwar das Glück, dass immer ne Brise weht, aber die Luft ist so heiß und trocken, dass sie Augen, Mund und Nase ausdörrt.
Gestern war ich in der Hautstadt. Bereits morgends um 8.30h ist die Stadt unter einer bräunlich-grauen Smog-, Staub-, und Dunstglocke. Und da gerade Schulanfang ist, herrscht totales Verkehrschaos.
Wer in dieser zeit nach Uganda kommt, sollte sich am Besten in den National Parks oder am wasser aufhalten. Alles andere ist echt Krampf. Geht man aus dem Haus, ist man innerhalb von wenigen Minuten mit einer pudrigen Staubschicht bedeckt. Die Erde ist steinhart und hat zentimetergroße Risse. Dabei haben wir hier in Jinja,  zwischen regenwald und See noch Glück: es gibt Morgennebel. Wunderschön wabert dieser über dem Wasser und die Täler sehen einfach märchenhaft aus. Doch die Sonne Afrikas zu dieser zeit ist unerbittlich und macht Mensch und Tier das Leben hart und herausfordernd. Ab Mittag macht sich lähmende Dumpfheit im Kopf breit und bis 4 Uhr fährt der Körper einfach runter auf Sparflamme.
Wie gesegt, hätten wir Strom, würden Sarah und ich wohl nachts arbeiten, aber seit 5 Tagen ist Stromausfall. Wir haben weder einen Generator noch Solar, d.h. auch, dass die Kühlschränke und die Gefriertruhe nicht mehr laufen. Kein Herd, kein Computer, keine Musik, leer Handy-Akkus etc. So müssen wir zu Generator-Zeiten runter ins Hotel und ort wenigstens die Handys zu laden und zu trinken gibt es nur warmes Wasser, warme Limonade, warmes Bier... "

Mittwoch, 27. Januar 2010

erste Eindrücke


vom neuen Haus... hier ein paar Bilder vom Haus als es lamgsam zum Leben erwachte (mittlerweile sind wir weiter...)


unser Mond am Tag....


Wasswa (Andrew) und Kato (Henry) beim Kisten schleppen


Wohnzimmer Lesecke


 Wohnzimmer Essecke


 Naomi's Studierzimmer (hier mit Kate)


 rechte Tür: mein zukünftiges Zimmer und Büro in einem (mit Dusche/WC etc)

Dienstag, 26. Januar 2010

endlich irgendwie da

... im neuen Haus. Auch die Kater und ich sind heute runter gezogen. Momentan maunzen sie noch wie blöd, da ich sie die erste Nacht nicht draussen lasse, auch wenn sie schon draussen rum gehüpft sind.. Ansonsten gefällt es wohl auch ihnen ganz gut, Mal sehen, was sie zu den ganzen Arbeitern über Tag sagen. Ich fahr morgen in die Hauptstadt: Geld wechseln, Einkäufe machen und erste Anzahlungen für  den Urlaub/Unterkunft/Safari eines Freundes der Ende April eine Stippvisite bei mir in Uganda macht. Gute Nacht Welt da draussen.

Montag, 25. Januar 2010

wieder online

... ein paar Tage kein Strom (und die Batterie des Laptops ist dann mal ganz schnell am Ende), danach kein Internet, doch heute wieder beides, nur leider keinen Kaffee mehr: der Herd ist unten, der Pulverkaffee auch, meine Espressomaschine ist zwar da, aber meistens ist der Sigiri morgends noch nicht an und ich mach mich mittelmässig früh vom Acker zum neuen Haus, meist nun ohne Kaffee -und das ICH!
Naja, habe es bis jetzt ja auch überlebt, wenn auch mit vielen Wunden, Schnitten und Muskelkatern (wäre mir mit Latte Macchiato bestimmt nicht passiert...!)
Demnächst wieder updated Bilder.

Freitag, 22. Januar 2010

unser "neues" Haus Teil 3


Es wird ja mal Zeit für ein bilderliches Update, daher hier mal die letzten 3-4 Bilder.  Die letzten Bilder vom neuen Haus waren hier zu finden: innen + aussen. Sarah und Naomi sind mittlerweile die 2. Nacht unten. Noch sind überall Handwerker und es bleibt viel zu tun bis wir alle umziehen können. Bin eh gespannt, wie Hunde und Kater das mitmachen. Die kleinen Hunde hatten wir schon mal runter gebracht, 2 Mal, doch sie kamen beide Male nach ein paar Tagen zurück...


Wohnzimmer


Schlafzimmer


Gästedusche


Badezimmer


Küche

Wie ihr merkt, da fehlen noch ein paar Bilder, vor allem vom Boys' Quarter und dem neuen Teil, auch sind diesmal keine Aussenbilder dabei, aber da werde ich euch noch updaten...

Donnerstag, 21. Januar 2010

Deutschland-Uganda

... gerade 30°C Temperaturunterschied: Deutschland etwa minus 7°C (Berlin) Kampala etwa 23°C, abends um 21:19h, mein Zimmer 29°C,,,,

Arbeiter auf der Baustelle...

*machen nach 1,5 Std bereits 40 Minuten Frühstückspause und nach weiteren 1,5 Stunden die 2. Frühstückspause und nach einer weiteren Stunde eine Stunde Mittagspause und hören dann um 4 Uhr nachmittags langsam auf

* haben also am Ende des Tages 3-4 Stunden Pause gemacht und gegessen und mit Glück 4-5 Stunden vor sich her getrödelt

 * sprechen immer davon, dass man ihnen so viel Druck gibt, bloss weil man man schaut, das wenigstens die Hälfte der Hälfte des erwarteten Pensums am Tag erledigt wird

* schaffen es,  bei 20 Regelaen kein einziges ausgerichtetes zu bauen

* schaffen es, ein Haus zu bauen, ohne einen einzigen rechten Winkel und eine einzige gerade Wand

*schaffen es zu dritt, an einem Tag auf 12 m Länge einen knappen Meter Mauer hoch zu ziehen (wobei die Fugen gut 5- 6 cm dick und in keinster Weise eben sind)

* belegen auf unserem Grundstück mittlerweile gut ein Viertel mit Baumaterialien:  3 Sandhaufen, 2 Anmischplätze, zig m2 für Ziegelsteine (mindestens 2 Haufen, bei einem kann man nicht sagen, wo er eigentlich anfängt oder auhört) des Weiteren 3 Haufen für Bruchsteine zum Boden legen, 2 Haufen an Schamott (für Fundament -was alles schon gemacht ist...) außerdem ist da noch das Hilz und die Stellen an denen früher Zemenzt gemischt wurde und was jetzt sozusagen aus Versehen zementierte Wiese ist... ach ja, und dann ist da ja noch der Müll...

* lassen in 1 Stunde Besen und Schüsseln und über Nacht 10 Liter Benzin aus einem Pickup verschwinden

* Bauarbeiter können es gar nicht haben, wenn eine "ungelernte" weiße Frau und ein schwarzer Teenager (ihre) Arbeit (besser) machen

* sie sind das harte Los jedes Baumeisters, aber manchmal auch ganz okay

* Bauarbeiter sind eigentlich aber nicht anders als jeder andere Arbeiter in Uganda sonst...

Freitag, 15. Januar 2010

Einfach mal so

erzähle ich mal, was so los ist bei mir/bzw. unserem Riesenhaushalt hier in Uganda:

Okay, zunächst mal die Arbeit:
Der supergroße Weihnachtsansturm im Hotel (hier der Link zur neuen Webseite von Kingfisher Uganda. Die Webseite ist noch in Arbeit, schaut lieber auf englisch vorbei...) ist vorüber. Wir sind immer noch ausgebucht und es gibt nach wie vor viel zu tun, aber Seminare sind überschaubar. Das Hoch-Business zur Weihnachtszeit war einfach schrill. Hat mir gleich mal ein paar Kilo abverlangt, wie ich feststellen musste. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich ein gewisses Mass an Stress ganz gut abkann und auch immer wieder mal brauche.
Naja, die letzten 2 Tage versuche ich mal, etwas langsamer zu machen. Doch irgendwie vergeblich, denn dafür wache ich morgends um 4 auf, war wohl nicht ausgelastet???
Jedenfalls habe ich doch tatsächlich in 2 Tagen einen dicken spannenden Schmöker gelesen, richtig gut. Nun muss ich mich die Tage unbedingt mal wieder ans Studium machen. Organisationslehre und Ähnliches reizen mich gerade nicht sonderlich, aber es liegt ja noch ordentlich was vor mir und dieses Jahr ist jetzt schon gefüllt mit vielen Plänen.

Einer der nächsten Pläne ist der Umzug unseres derzeitig 14 köpfigen Haushaltes (ohne Hunde, katzen und Schildkröte...). Momentan wird noch am Boys Quarter gebaut und heute gerade habe ich mal den Plan für mein Zimmer gerade noch rechtzeitig berichtigt und Fenster und Tür umgesetzt. Bloß weil man etwas erklärt und sogar Steine an wichtig Stellen zur Markierung legt, ist das halt in Uganda noch keine Garantie, dass das dann auch so gemacht wird.

Arbeitseinsatztechnisch bin ich in den letzten Zügen des ersten Abschnitts unseres Controlling Programms und hoffe, das in den nächsten 6 Wochen abzuschliessen. Dann geht es weiter in den Westen Ugandas zur Kingfisher Lodge, wo dasselbe auf mich wartet.

Privatmässig ist das in so einem Familienbetrieb, bei dem das Office im eigenen Zimmer und die "Chefin" gleichzeitig Freundin und Mitbewohnerin ist (wobei ich diejenige bin, die mitwohnt) nicht immer einfach. Morgens um kurz nach sechs treffen wir uns mit Kaffee auf der Terasse und besprechen und planen den Tag und genauso hört der Tag i.A. auch abends um zehn wieder auf, und das i.A. auch 7 Tage/Woche... Dafür haben wir aber auch Besprechungen mit nem kühlen Alster oder Martini, während wir uns auf den Sofas lümmeln. Hat also alles Vor- und Nachteile. Naja, ich freu mich an der Kinderhorde, meinen Musikstunden mit Naomi, den Kuschelstunden mit den Katern, der wunderbaren und musikalischen Natur Ugandas, daran, dass ich morgens um halb sechs unseren Askari leise vor sich her singend höre, während ich den Sonnenaufgang sehe.

So und jetzt schaue ich eine der wenigen verbleibenden deutschen Staffeln, die ich noch nicht gesehen habe (uralte Akte X...) und gehe dann mal schlummern.

Oh nee, doch nicht: gerade kam Naomi und sagte mir, dass heute mal wieder Kinder-Disco ist! Also auf zum Tanzbein schwingen mit den 9 Kids, die heute abend da sind. Macht's gut da draussen!

Sonnefinsternis und die Wiki

Hier ist ein guter Eitrag mit Simulation zu sehen. Das war heute etwas wirklich Besonderes, so lang sind die Sonnenfinsternissen sonst nicht´! "Leider" war der Mond zu weit weg, es wurde also nicht wirklich dunkler, aber halt eine Stunde lang nicht heller...

Totale Sonnenfinsternis in Uganda!